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"So Ham - Ich bin"
(Atmaram)


atmaram3Den spirituellen Namen Atmaram, der übersetzt „gerechte Seele“ bedeutet, erhielt ich von meinem Yoga-Meister Sukadev. Mit „weltlichem“ Namen heiße ich Tadeusz Malachowski und komme ursprünglich aus Polen, wo ich in einem atheistischenElternhaus aufwuchs. Meine ersten „spirituellen“ Erfahrungen machte ich mit sechs Jahren mit Meditation und Judo – meine ersten künstlerischen Erfahrungen machte ich im Alter von sieben Jahren in einem Kunstverein mit Malen.

Seither begleiten mich diese zwei Wege: Einerseits eine spirituelle Suche, die mich durch die Lehre verschiedener
Religionen und philosophischer Konzepte zu dem machte, was ich, mein denkender Geist, heute bin;
und mein künstlerischer Weg, dem ich mit viel Leidenschaft folge.atmaram5Erster der beiden Wege brachte mich im Alter von 16 Jahren zunächst zum katholischen Glauben und in das Kloster Oblaten Marie Immaculatum, um Missionar zu werden. Obwohl ich dies nicht beendete, studierte ich weiterhin auf „weltlichem“ Wege mit verschiedenen christlichen Gemeinden die Bibel. Darüber hinaus galt mein Interesse auch den anderen großen Weltreligionen, wie dem Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus, in dessen Rahmen ich mehrfach Israel und Indien besuchte. Auch meine Meditationserfahrungen aus dem Zen-Buddhismus oder als Vipassana-Schüler sowie meine Hinwendung zur ost-asiatischen Philosophie und Origami entspringen diesem Interesse.

Außerdem brachte mich eine Lähmung durch einen Arbeitsunfall bei meiner Tätigkeit als Hydrauliker zu verschiedenen Selbstheilungsmethoden und der alternativen Medizin. Ich lernte Pranaheilung, Chakren-Energiearbeit und BSM. Nach einer zweijährigen Ausbildung zum Yoga-Lehrer und Kontakt zu geistigen Lehrern, indischen Swamis und zen-buddhistischen Meistern, gründete ich ein „BewegungsCentrum“ zunächst in Düsseldorf. Mit Yoga, Origami, Entspannungstechniken und Massagen soll sich Einiges im Körper-Geist-Seele-Komplex meiner Teilnehmer bewegen…Mein künstlerischer Erfahrungsweg beginnt mit ersten Malerfahrungen in einem Kunstverein und einigen gewonnenen Jugendwettbewerben. Im mittleren Jugendalter gestaltete ich Puppentheater selbst und belustigte mit selbst gemachten Texten, Puppen und Bühnen den Nachwuchs vor Ort.

atmaram 4In meiner Zeit bei der Armee malte ich Bilder für Propaganda-Zwecke und arbeitete dort ebenfalls als Fotograf. Während meiner Selbstständigkeit gestaltete ich Innenräume insbesondere in Schulen und Kindergärten mit buntenComicfiguren. Meine ersten religiösen Motive in Öl entstammen auch dieser jungen Erwachsenenzeit.

Mein künstlerischer Ausdruck wird stark von meinem spirituellen Interesse und religiösen Gedankengut inspiriert. Die Nummerologie als Teil der jüdischen Kabbala und anderen geistigen Konzepten sowie die Symbolik, sind bedeutsame, in meinen Kunstwerken integrierte Aspekte. 
Seit Hinwendung zur ost-asiatischen Philosophie mit ihrer Lehre von Dualität und Sein, beschäftige ich mich mit Installationen, die diese Gegensätzlichkeiten ausdrücken und verarbeiten. Außerdem führte mich die Bekanntschaft mit einer koreanischen Bildhauerin und Fotografin, Dallae Yin zum Origami nach Tradition der Familie Yin, welches außer in der Origamischule auch in meine Kunstwerke einfließt…

Heute arbeite ich als Gesundheits- und Präventionsberater, Lehrer für Yoga und ayurvedische Lebenskunst, Origami und Entspannungstechniken gemeinsam mit meiner Partnerin Miriam im Atmaram Bewegungszentrum in Neuss, oder als Dozent bei umliegenden Volkshochschulen und privaten Anbietern. Nebenbei habe ich ein Studium zum Heilpraktiker gemacht, um meiner praktizierten Energiearbeit das schulmedizinische Grundwissen zu unterlegen.
Als Künstler beschäftige ich mich neben den bereits erwähnten Installationen mit dem Bau von Messeobjekten oder bin als Aktionskünstler „live“ unterwegs…