• Chakrenlehre und Chakrenarbeit •

Mit Chakra, (wörtl: Rad, Diskus, Kreis) werden im tantrischen Hinduismus, im tantrisch-buddhistischen Yajrayana, im Yoga, in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und in einigen esoterischen Lehren, die Verbindungsstellen zwischen dem Körper und dem Astralleib des Menschen bezeichnet. Alte indische und tibetische Texte sprechen von 72.000 bis 350.000 Energiekanälen (Nadis) im Körper.

Durch energetische Massage, Meditation und Tiefenentspannung ist es möglich, sich eigener Muster und Blockaden bewusst zu werden und diese auflösen zu können.



Wurzelchakra
Unterstes Chakra - bildet die Basis für die anderen Chakren.
Sanskritname: Muladarha-Chakra, (Mula = „Wurzel", adhara = „Stütze" ).
Über das Wurzelchakra ist der Mensch energetisch mit der Erde verbunden.
Quelle starker Lebensenergie.
Lebenskraft, Urvertrauen & Sicherheit sind seine zentralen Themen.
Kann die Energie in diesem Bereich ungehindert strömen, so fällt es dem Menschen leicht, sich seine Existenz auf dieser Welt zu sichern.
Menschen mit stark ausgeprägtem Wurzelchakra verfügen über ein hohes Maß an Lebensenergie & starkem Lebenswillen. Ausdauer & Durchhaltevermögen sind gut ausgeprägt.
Blockaden im Basischakra stören die harmonische Beziehung zu Mutter Erde, mangelnde Energie führt zu schwacher Lebensenergie, wenig Lebensfreude & mangelndem Vertrauen in das Dasein.
*Durch die Arbeit am Wurzelchakra können sie alle anderen Chakren mitbeleben & fördern.



Sakralchakra 
Ist das Zentrum der Sinnlichkeit & Sexualität.
Sanskritname: Svadhisthana-Chakra („Süße" oder „Lieblichkeit").
Ist als Sexualchakra, Geschlechtszentrum oder zweites Chakra bekannt.
Über das Sakralchakra können wir Kontakt zu unserer weiblichen Energien & Verbindung zur Weisheit des Unterbewusstseins aufnehmen.
Zentrum der menschlichen Sexualität als auch der weiblichen Energie.
Sexuelle Energie ist für die Arterhaltung, für Fortpflanzung, Geburt & Neuschöpfung sehr wichtig.
Repräsentiert Aspekte wie Sexualität, Kreativität & Lebensfreude.
Fließt die Energie in diesem Chakra ungehindert, dann fällt es uns leicht, das Leben mit allen Sinnen zu genießen & ist die beste Vorraussetzung für einen ausgeglichenen Seelenzustand.
Menschen, die ein starkes Svadhisthana-Chakra haben, sind voller Vitalität, Lebensfreude & wirken durch ihre mitreißende Begeisterungsfähigkeit ausgesprochen anziehend auf andere.
Mangel oder Überfluss an Energie im Sakralchakra führen zu Eifersucht, permanenten Ängsten & Mangel an sexueller Lust; ebenso mögliche Erscheinungen sind zwanghaftes Sexualverhalten, Neigung zur Sucht, zu Schuldgefühlen oder auch zur Aggressivität.

Nabelchakra
Sanskritname: Manipura-Chakra („leuchtender Juwel" oder „Stätte der Juwelen").
Durchstrahlt den Körper & versorgt ihn mit Prana, der universellen Lebenskraft.
Wird häufig auch als Solarplexuszentrum oder drittes Chakra bezeichnet.
Repräsentiert alle Aspekte, die mit Bildung einer gesunden Persönlichkeit & Durchsetzungskraft zusammenhängen.
Aus ihm entspringt die Kraft der Gefühle.
Fließt die Energie ungehindert, so fällt es dem Mensch leicht, seinen Weg voller Tatkraft zu gehen & er entwickelt eine starke Persönlichkeit. Doch trotz der Macht, die daraus entsteht, verfügt er zugleich über Sensibilität & Mitgefühl.
Menschen mit starkem Nabelchakra sind sich ihrer Identität & Individualität bewusst, haben ein hohes Maß an Energie & an Lebendigkeit.
Energieüberschüsse oder Blockaden haben negative Folgen wie z.B. Gefühlskälte, Gleichgültigkeit oder Unsicherheit & mangeldes Selbstbewusstsein.
*Ein harmonisches Nabelchakra führt zu einer gesunden Mischung von starker Emotionalität & nötiger Selbstkontrolle.



Herzchakra
Sanskritname: Anahata-Chakra („nicht angeschlagen" oder „unbeschädigt").
Zentrum des Chakra-Systems.
Verbindet die unteren drei Chakren mit den oberen drei Chakren des höheren Bewusstseins.
Das Herz symbolisiert die Liebe. Menschen mit einem starken Herzchakra pflegen Beziehungen, die von Toleranz & Offenheit geprägt sind.
Menschen mit einem starken Herzchakra überwinden egoistische Interessen, überschreiten damit ihre Begrenzung & sind tolerant.
Kommt es im Bereich des Anahata-Chakra zu Blockaden, kann dies eine lieblose, verbitterte Haltung erzeugen. Es entsteht das Gefühl, von anderen getrennt & isoliert zu sein. Kontaktschwierigkeiten & Einsamkeit sind häufige Folgen.
*Repräsentiert die universelle Liebe, Hingabe, Demut & Nächstenliebe.



Halschakara
Sanskritname: Vishuddha-Chakra („reinigen").
Repräsentiert das Wort- & Wahrheitsbewusstsein & den Gehörsinn.
Gilt als Zentrum des Klangs & des Wortes.
Ein starkes Halschakra sorgt für einen Ausgleich zwischen Gefühl & Intellekt & wirkt auf die Kommunikationsfähigkeit.
Menschen mit gut entwickeltem Halschakra können im Allgemeinen sehr gut mit Sprache umgehen. Sie wissen, wie sie ihre Stimme einsetzten & wie sie sich anderen mitteilen können.
Störungen im Vishuddha-Chakra können Schüchternheit, Hemmungen, Sprachstörungen, Mangel an Ausdrucksmöglichkeiten erzeugen oder Ruhmsucht & einen Hang zur Geschwätzigkeit zur Folge haben.
*Ein Großteil der Gedanken besteht aus Worten. Alles, was wir anderen, aber vor allem zu uns selbst sagen, beeinflusst unsere Gedankenwelt & damit unser Lebensgefühl.



Stirnchakra
Sanskritname: Ajna-Chakra („Wissen" oder „wahrnehmen").
Wird auch oft als drittes Auge, Stirnzentrum oder Weisheitschakra genannt.
Durch das Stirnzentrum ist der Mensch mit der geistigen Welt verbunden.
Aufgabe: Selbsterkenntnis
Menschen mit einem ausgeprägten Stirnchakra haben meist eine beeindruckende Phantasie & Vorstellungskraft. Oft haben Menschen mit starkem Stirnchakra einen Hang zu Visionen.
Wenn die Energie ungehindert fließt, entsteht geistige Klarheit.
Durch Blockaden oder Energieüberschuss entstehen leicht seelische Fehlhaltungen, Konzentrationsschwäche, Gedankenflucht, Vergesslichkeit, geistige Verwirrung & Aberglaube.
*Ein starkes Stirnchakra ermöglicht intuitive Erkenntnisse & den Kontakt zur inneren Weisheit.



Kronenchakra
Sanskritname: Sahasrara-Chakra („tausend" oder „tausendfach")
Das Kronenchakra wird auch als Scheitelzentrum, siebtes Chakra oder tausendblättriger Lotus bezeichnet.
Es hängt mit Selbstverwirklichung, Spiritualität & Erleuchtung zusammen, den höchsten Bewusstseinszuständen, die ein Mensch erreichen kann.
Lässt sich nicht erwecken, wenn nicht alle anderen Chakren eine stabile Basis dafür bilden.
Aktivierung nicht ratsam, bis die Energie nicht in den anderen Chakren angeregt worden ist.
Ein geöffnetes Kronenchakra stellt Kontakt zur Wirklichkeit jenseits des Denkens her & ermöglicht die Verwandlung des Menschen zur „großen Seele" - Mahatma.
Einseitige Konzentration auf das Sahasrara-Chakra kann zu Welt- & Realitätsflucht, aber auch zu depressiven Stimmungen & Verwirrungszuständen führen.
*Die Energie des Kronenchakras erzeugt ein Gefühl großer Harmonie & tiefen Friedens.